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LE:04 Digitale Spiele
Folgt man dem Grundgedanken der programmierten Instruktion, so bieten computergestützte behavioristische Lernprogramme große Vorteile für die Lernenden. Allerdings stehen diese gerade aufgrund ihrer Vorstellung von Lernen in der Kritik, da träges Wissen vermittelt wird und starke Einschränkung der Lernenden stattfindet. Computersimulationen gehen im Gegensatz zu Lernprogrammen zwar von Systemen aus, deren einzelne Bestandteile komplex interagieren und können so als Beitrag zum “Vernetzten Denken” betrachtet werden. Allerdings ist es auch ihnen nicht möglich, der Komplexität der Realität Rechnung zu tragen, weshalb ihre Nachreflexion nötig ist. In der Lerngruppe stattfindende Planspiele können unter Umständen eine weitere Möglichkeit darstellen und fördern zusätzlich demokratische Fähigkeiten. Computergestützt lernen heißt automatisch besser lernen?! Unterschiedliche Lerntheorien haben unterschiedliche Lern- und Simulationsprogramme hervorgebracht, die ein Spektrum an computergestütztem Lernen darstellen. In dieser Lerneinheit lernen Sie Beispiele mit Ihren Vor- und Nachteilen kennen.
Inhalte dieser Lerneinheit
- Lernprogramme
- Lerntheorien (Programmierte Instruktion
- Computersimulationen
- Vernetztes Denken
- Beispiel “Ecopolicy”
- Beispiel “Mobility”
- Planspiele
Voraussetzungen für diese Lerneinheit
- Keine
Lernergebnisse und Kompetenzen
Nach dieser Einheit können Sie…
- Lerntheorien beschreiben und sie Lernprogrammen zuordnen
- Kritikpunkte an Lernprogrammen nennen
- Eigenschaften von Computersimulationen nennen
- Das Konzept des vernetzten Denkens erklären
- Vorteile und Gefahren von Computersimulationen nennen
- Beispiele für Computersimulationen beschreiben
- Eigenschaften und Ablauf von Planspielen beschreiben
Vorlesungsfolien
Die VL-Folien finden Sie als PDF-Dokument und Screencast im entsprechenden Olatordner.
Literatur für diese Lerneinheit